

Organische Säuren finden in heutiger Zeit Einsatz in unterschiedlichen Bereichen, wozu insbesondere die Nahrungsmittelindustrie (Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, Säureregulatoren), die Pharmaziebranche und die Herstellung von Reinigungsmitteln oder biologisch abbaubaren Polymeren zählen.
So kann z.B. der derzeit steigende Bedarf an Milchsäure durch ihre potenzielle Nutzung als Monomer für die Herstellung von biologisch abbaubaren Polymeren (Polylaktaten) erklärt werden, die die aus Erdöl gewonnenen synthetischen Polymere ersetzen können. Der Einsatz der Biotechnologie Lentikats bietet viele unbestreitbare Vorzüge. Es handelt sich vor allem um die Möglichkeit, optisch reine Gemische zu wirtschaftlich günstigen Bedingungen bei reduzierten Kosten für die Erneuerung von Biomasse herzustellen. Diese revolutionäre Technologie bedeutet niedrigere Investitionskosten und eine vielfach höhere Effizienz bei der Herstellung organischer Säuren mit einer höheren Ausbeute im Gärungsprozess oder der Biotransformation – die Erhöhung Ihrer Gewinne bei der Herstellung organischer Säuren aus den verwendeten saccharidhaltigen Ausgangssubstraten.
Die Immobilisierung in Form des Biokatalysators Lentikats zeichnet sich durch eine höhere Ausbeute der Enzymaktivität im Prozess der Immobilisierung, eine Kostensenkung bei der Produktion der Biokatalysatoren und dadurch auch der Endprodukte sowie durch eine höhere mechanische Stabilität und einfache Trennbarkeit aus. Der produzierte Biokatalysator verfügt über hervorragende physikalisch-mechanische Eigenschaften. Bei freien Enzymen bieten sie die Vorzüge eines wiederholten Einsatzes. Die Einführung der Biotechnologie Lentikats ist einfach und führt zu keinen weiteren Investitionen.
Im Bereich organische Säuren findet die Biotechnologie Lentikats Einsatz in folgenden Prozessen:
Die derzeitigen Projekte befinden sich nicht in einer Phase, die abgeschlossene Referenzen bietet.
Wo wird bei der Produktion organischer Säuren die Biotechnologie Lentikats verwendet? Die bei Produktion organischer Säuren angewandte Biotechnologie Lentikats wird zur Gärung unterschiedlicher saccharidhaltiger Substrate eingesetzt. Der Produktionsprozess organischer Säuren – die Vergärung von zuckerhaltigen Lösungen – arbeitet mit dem Biokatalysator Lentikats mit immobilisierten Produzenten der organischen Säuren (Enzymen, Bakterien, Hefekulturen, Schimmelpilzen).
Wie ist die Lebensdauer der jeweiligen Typen der Biokatalysatoren Lentikats? Die Lebensdauer des betreffenden Biokatalysators Lentikats mit immobilisiertem Produzenten oder Enzymen hängt vom jeweiligen Mikroorganismus, vom Enzym und auch von der Technologie ab.
Was ist unter einer höheren Ausbeute bei der Biotechnologie Lentikats zu verstehen? Unter einer höheren Ausbeute ist eine höhere Prozentzahl bei der Umwandlung der Ausgangssaccharide zu organischen Säuren in den jeweiligen saccharidhaltigen Lösungen zu verstehen. Das Verhältnis der freien und immobilisierten, an der Fermentierung oder Biokonversion beteiligten Biomasse beträgt ca. (5-10):(95-90). Dies bedeutet, dass nur 5 – 10 % der gesamten Menge an Biomasse durch das saccharidhaltige Substrat für das Wachstum und nicht zur Produktion von organischen Säuren verbraucht werden.
Worin besteht die Ursache der geringen Abfallproduktion von freier Biomasse bei der Biotechnologie Lentikats? Das Verhältnis der freien und immobilisierten, an der Fermentierung oder Biokonversion beteiligten Biomasse beträgt ca. (5-10):(95-90). Dies bedeutet, dass nur 5 – 10 % der gesamten Menge an Biomasse aus dem System nach dem abgeschlossenen Fermentierungsprozess freigelassen werden.
Auf welche Weise werden die Füllungen des Biokatalysators Lentikats entsorgt? Der Biokatalysator Lentikats gehört in die Gruppe der Hydrogel-Biokatalysatoren (mit einem Wassergehalt von rund 80 %). Die Füllungen der Biokatalysatoren Lentikats werden nach Ablauf ihrer Lebensdauer getrocknet und können ohne jegliche Umweltbelastung verbrannt werden.