Biotechnologien, die die Welt verändern

ANSCHRIFT

LentiKat´s a.s.
Evropská 423/178
160 00 Prague 6
Czech Republic

Phone: +420 224 362 461
Fax: +420 224 362 463
E-mail: info@lentikats.eu
Web: www.lentikats.eu

Beschreibung

Die Vorteile der Biotechnologie Lentikats können in einigen Punkten zusammengefasst werden:

  • Prozessintensivierung durch eine hohe Konzentration an Biomasse in immobilisierter Form der Biokatalysatoren Lentikats
  • Hohe Geschwindigkeit der Nitrifikation und Denitrifikation – um 500 – 1000 mg N (NH4+, NO3-) pro Stunde und 1 kg Biokatalysator Lentikats
  • Niedrigere Investitionskosten beim Bau einer neuen Kläranlage
  • Niedrigere Schlammproduktion
  • Einsparungen von Energie und Betriebskosten
  • Höhere Beständigkeit gegen äußere Einflüsse (Stickstoffkonzentration, pH, Schwermetalle)
  • Stabiler Prozess mit möglicher Regulierung
  • Anordnung der Nitrifikation vor der Denitrifikation
  • Deutliche Kostensenkung für die Regeneration und Entsorgung des Schlamms
  • Ermöglichung einer Prozesskontinuität

Produkte und Lösungen

Unsere Biotechnologie Lentikats ist überall dort einsetzbar, wo das Problem Abbau der Stickstoffverschmutzung – Nitrifikation und Denitrifikation von Abwässern - zu lösen ist und zwar mit Hilfe von:

  • den immobilisierten nitrifizierende Bakterien
  • den immobilisierten stickstoffumsetzende Bakterien

Referenzen

  • Continual pilot plant for nitrogen removing (nitrification, denitrification) from industrial waste waters of Chemopetrol a.s. Litvínov company.
  • Continual pilot plant for nitrogen removing (nitrification) from pharmaceutical waste waters of ICN Roztoky near Prague company.
  • Continual pilot plant for nitrogen removing (nitrification, denitrification) from pharmaceutical waste waters of Biotika a.s. company.
  • Continual pilot plant for nitrogen removing (nitrification, denitrification) from waste water of the ASAP a.s. company, rendering plant in Věž near Havlíčkův Brod.

Partner

  • Chemopetrol a.s.
  • ICN Roztoky u Prahy
  • Biotika a.s.
  • ASAP a.s. Věž u Havlíčkova Brodu

FAQ

In welchem Teil der biologischen Kläranlage ist der Einsatz der Biotechnologie Lentikats möglich und am effizientesten? Die Biotechnologie Lentikats wird im oxischen Teil (Nitrifikation mit immobilisierten nitrifizierenden Organismen) und im anoxischen Teil (Denitrifikation mit immobilisierten denitrifizierenden Bakterien) eingesetzt. Im oxischen Teil erzielen die immobilisierten nitrifizierenden Bakterien eine konstante Geschwindigkeit der Nitrifikation, da sie permanent vorhanden sind und ihre Konzentration nicht vom Alter des Schlamms abhängt. Im anoxischen Teil erzeugt dann die vielfach höhere Konzentration an denitrifizierenden Bakterien eine maßgebliche Erhöhung der Denitrifikationskapazität, beim Bau einer neuen biologischen Kläranlage eine wesentliche Reduktion des erforderlichen Denitrifikationsvolumens und damit auch einen wesentlich niedrigeren Investitionsbedarf.

Bei der Intensivierung bestehender Kläranlagen ist der Einsatz der Biotechnologie Lentikats am effizientesten an den Quellen mit den höchsten Konzentrationen an Stickstoffverunreinigung, zu denen auch das Schlammwasser zählt. Die an den Quellen mit der höchsten Konzentration an Stickstoffverschmutzung angewandte Biotechnologie Lentikats reduziert die Stoffbelastung biologischer Kläranlagen deutlich und erhöht somit ihre Gesamtwirksamkeit bei dem Abbau der Stickstoffverschmutzung.

Worin besteht die Ursache der geringen Abfallproduktion von freier Biomasse bei der Biotechnologie Lentikats? Die zum Abbau der Stickstoffverschmutzung (Typ N-NH4+, N-NO3-, N-NO2-) und zur Reinigung von Industrieabwässern angewandte Biotechnologie Lentikats bedeutet den Einsatz immobilisierter nitrifizierender und denitrifizierender Bakterien. Diese sind in der herkömmlichen Kläranlagentechnologie an organotrophem Schlamm deponiert, wobei die Schlamm-Trockenmasse rund 4 g/l beträgt. Davon macht die Konzentration an nitrifizierenden Bakterien ca. 1 % aus. Wenn die Abwässer nicht mit organischen Stoffen verunreinigt sind (niedrige Werte an CHSK und BSK5), muss die Zunahme des organotrophen Schlamms in externer Form erfolgen, z.B. mit Methanol. Die Biotechnologie Lentikats nutzt in einer PVA-Matrix immobilisierte nitrifizierende Bakterien, weshalb kein externes organisches Substrat zur Bildung organotrophen Schlamms zugefügt werden muss. Dies führt zu einer deutlichen Senkung der Produktion überschüssigen Schlamms.

Bedeutet der Einsatz der Biotechnologie Lentikats bzw. der Biokatalysatoren Lentikats eine Kostenerhöhung? Die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes der Biotechnologie Lentikats bzw. der Biokatalysatoren Lentikats muss im Kontext der gesamten Kläranlage verstanden werden. Im Grunde lässt sich sagen, dass der Einsatz der Biotechnologie Lentikats sehr effizient ist, weil die im System einer biologischen Kläranlage angewandte Biotechnologie Lentikats zum Abbau von Stickstoffverschmutzungen einerseits die Stabilität des Nitrifikations- und Denitrifikationsprozesses gewährleistet sowie eine erhöhte Nitrifikations- und Denitrifikationskapazität des bestehenden Systems zum Abbau von Stickstoffverschmutzungen bedeutet, andererseits aber auch eine mögliche Optimierung der gesamten Technologie zum Abbau von Stickstoffverschmutzungen, d.h. dass die Biotechnologie Lentikats eine optimale Nutzung der CHSK und des damit verbundenen Sauerstoffverbrauchs im oxischen Teil ermöglicht. Die Stabilität des Nitrifikations- und Denitrifikationsprozesses sorgt dafür, dass die Konzentration an Gesamtstickstoff am Vorfluter der Kläranlage praktisch konstant ist und immer die sich aus den Gesetzen ergebenden Normen zur Freilassung von Stickstoffverschmutzungen erfüllt. Auf diese Weise drohen keine Zahlungen für unerfüllte Grenzwerte an freigelassenen Mengen. Des Weiteren führt die konstante, erhöhte Nitrifikationskapazität zum reduzierten Abbau organischer Stoffe (im Vergleich mit herkömmlichen Kläranlagen kann durch die Einführung der Biotechnologie Lentikats der Grad des CHSK-Abbaus auf 80 % gesenkt werden), was eine höhere Prozentzahl bei der Sauerstoffnutzung im oxischen Teil bzw. einen geringeren Bedarf an Sauerstoffzugabe bedeutet.

Beim Bau einer neuen biologischen Kläranlage für Industrieabwässer (hohe Konzentrationen an Stickstoffverschmutzung, niedrige CHSK- bzw. BSK-Werte), in der die Biotechnologie Lentikats eingesetzt wird, wird das System mit dem Ziel einer optimalen Sauerstoffnutzung im oxischen Teil sowie optimaler Zugaben an externem organischem Substrat im anoxischen Teil optimiert. Auf Grund der Tatsache, dass kein externes organisches Substrat im oxischen Teil zugefügt werden muss (es wird kein Sauerstoff für den Abbau organischer Stoffe und zur Bildung von organotrophem Schlamm verbraucht), ist die Bildung von Überschussschlamm im oxischen Teil im Vergleich zur herkömmlichen Technologie bis zu 160 Mal niedriger. Die mit der Entwässerung, Stabilisierung und Entsorgung des Schlamms verbundenen Kosten sind geringer und der Betrieb der biologischen Kläranlage damit wesentlich wirtschaftlicher. Einen wichtigen Aspekt stellt die Nitrifikations- und Denitrifikationskapazität der Biotechnologie Lentikats und der damit verbundene geringere Volumenbedarf bei der Aktivierung und Denitrifikation dar. In dieser Hinsicht beträgt die Einsparung der Volumina und der damit verbundenen Investitionskosten im oxischen Teil rund 10 % und im anoxischen Teil rund 60 % beim Bau dieser Kläranlagenbereiche.

Alle oben genannten Einflüsse der Biotechnologie Lentikats auf den Betrieb einer biologischen Kläranlage übersteigen die mit dem regelmäßigen Austausch der Biokatalysatoren Lentikats verbundenen Kosten und gestalten daher den Betrieb effizienter.