Biotechnologien, die die Welt verändern

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LentiKat´s a.s.
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FAQ

Was ist der Biokatalysator Lentikats? Unter dem Begriff „Biokatalysator Lentikats“ wird biologisch aktives Material, insbesondere in Form von Mikroorganismen, Enzymen, Sporen und/oder Zellen verstanden, das in einer Matrix aus Polyvinylalkohol – Gel –  immobilisiert (enkapsuliert) ist.

Was ist die Biotechnologie Lentikats? Unter der „Biotechnologie Lentikats“ wird der Komplex von Produktionsprozessen und Betriebsbedingungen verstanden, bei denen der Biokatalysator Lentikats eingesetzt wird, einschließlich der maschinell-technischen Ausstattung, die mit dem Biokatalysator Lentikats arbeitet.

Wie ist die Lebensdauer der Füllungen der Biokatalysatoren Lentikats, wie lange dauern der mechanische Zerfall und der biologische Abbau? Angesichts der Tatsache, dass die Matrix (Trägerstoff) für die Immobilisierung auf der Basis von Polyvinylalkohol (PVA) hergestellt wird - der ein polymerer, plastischer Stoff ist und sich durch Elastizität sowie schwere Abbaubarkeit auszeichnet -  ist die Lebensdauer des Biokatalysators Lentikats vom Typ des in der Matrix des Biokatalysators  enkapsulierten biologischen Materials abhängig. Bei optimalen physiologischen Bedingungen des immobilisierten Mikroorganismus’ richten sich Stabilität und Lebensdauer des Biokatalysators Lentikats nach der Abnahme der Aktivität des Enzyms im Ablauf wiederholter Konversionen.

Was ist die Ursache für die höhere Geschwindigkeit der Fermentierungsprozesse, die höhere Ergiebigkeit und höhere Volumenproduktivität der Anlage? Dies liegt darin begründet, dass die einmal gebildete Biomasse unter den Bedingungen kontrollierter Abnahme der biologischen Aktivität langfristig wiederholt eingesetzt und erst nach Absinken der Aktivität auf den niedrigsten zulässigen Wert ausgesondert werden kann. Angesichts der Tatsache, dass die Biomasse bereits einmal gebildet wurde, wird das organische Substrat (z.B. Saccharide) nicht zur Bildung der Biomasse, sondern zur Produktion von Metaboliten verbraucht. Deshalb weist die Biotechnologie Lentikats eine höhere Ergiebigkeit auf (95-98%).

Im Fermenter ist die Biomasse in Form von Lentikats in einer vielfach höheren Konzentration vorhanden als bei der klassischen Technologie. Dadurch verkürzt sich die Zeit, die zur Umwandlung des Substrats zu Metaboliten erforderlich ist und erhöht die Volumenproduktivität der Anlage.

Was ist die Ursache für die niedrige Abfallproduktion von freier Biomasse bei der Biotechnologie Lentikats? Das Verhältnis der an der Fermentierung oder Biokonversion beteiligten freien und immobilisierten Biomasse beträgt zirka (5-10):(95-90), d.h. dass nur 5 – 10 % der Biomasse das System nach dem abgeschlossenen Prozess der Fermentierung oder Biokonversion verlassen. Bei der Anwendung zur Reinigung von Industrieabwässern mit Stickstoffverschmutzungen (N-NH4+, N-NO3-, N-NO2-), wo dieser Einfluss am markantesten ist, werden die nitrifizierenden und denitrifizierenden Bakterien in der klassischen Kläranlagentechnologie an organotrophem Schlamm deponiert, wobei sich die Schlamm-Trockenmasse um 4 g/l bewegt. Davon beträgt die Konzentration an nitrifizierenden Bakterien ca. 1 %. Wenn die Abwässer nicht mit organischen Stoffen verunreinigt sind, muss die Zunahme des organotrophen Schlamms in externer Form erfolgen, z.B. mit Methanol. Bei der Biotechnologie Lentikats sind die nitrifizierenden Bakterien in der PVA-Matrix immobilisiert, weshalb kein externes organisches Substrat zur Bildung organotrophen Schlamms zugefügt werden muss. Dies führt zu einer deutlichen Senkung der Produktion überschüssigen Schlamms.

Auf welche Weise werden die Füllungen des Biokatalysators Lentikats entsorgt? Der Biokatalysator Lentikats gehört in die Gruppe der Hydrogel-Biokatalysatoren (mit einem Wassergehalt von rund 80 %). Die Füllungen der Biokatalysatoren Lentikats werden nach Ablauf ihrer Lebensdauer getrocknet und können ohne jegliche Umweltbelastung verbrannt werden.

Auf welche Weise werden die LentiKats vom flüssigen Medium getrennt? Das hängt vom Typ des Prozesses ab. In der Regel wird ein einfacher Siebseparator eingesetzt. Bei Anwendungen in biologischen Kläranlagen können Membranenseparation und Siebseparator kombiniert werden.

Wieviel kostet der Biokatalysator Lentikats? Gesamtkosten der Stickstoffbeseitigung unter Anwendung des Biokatalysators Lentikats bewegen sich im Bereich von 50 bis 300 CZK/kg des beseitigten Stickstoffs.

Diese Kosten enthalten sowohl den Biokatalysator Lentikats, als auch den Lauge-, organisches Substrat- und Kraftverbrauch. Im Preis sind auch die Amortisationskosten, die markant Einfluss auf den Zielpreis nehmen, inbegriffen. Der Zielpreis ist immer ein Ergebnis von der maβgeschneiderten Optimisierung des Kunden, wo wir uns an seine Bedürfnisse anpassen können. Biokatalysator Lentikats ist in der Form eines Biotechnologie Lentikats Service angeboten, mit dem wir die bestimmte Parametern garantieren. Er umfasst die Lieferung des Biokatalysators Lentikats, die Kontrolle der Parametern von Biotechnologie Lentikats mit Hilfe der Qualitätsverfolgung des Eintritts- und Ausgangswasser und Technologiebedingungenverfolgung, und weiter die Lieferungen und Modifikationen von Biokatalysator Lentikats in einer solchen Qualität und in solchen Zeiträume, damit die benötigten und garantierten Parametern dieser Biotechnologie immer sichergestellt wurden. Im Biotechnologie Lentikats Service hüllen sich weiter die Liquidierung des alten Biokatalysators, wobei wir die Transportkosten und alle andere Kosten, die mit der Dienstlieferung verbunden sind, tragen.